Wallfahrt nach Walldürn – ein dankbarer Rückblick

Wallfahrt nach Walldürn – ein dankbarer Rückblick

Wallfahrt nach Walldürn – ein dankbarer Rückblick

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Wallfahrt nach Walldürn – ein dankbarer Rückblick

Unter dem Leitwort „Liebe deinen Nächsten“ machte sich in diesem Jahr erneut eine Gruppe von 32 Pilgerinnen und Pilgern aus den Kirchorten der zukünftig neuen Pfarrei „St. Peter und Paul am Buchberg“ auf den Weg zum Heilig-Blut-Wallfahrtsort Walldürn.

Die gemeinsame Wallfahrt startete am Samstag, 13. Juni bereits in aller Frühe zunächst mit dem Bus zum Kloster Engelberg. Dort, mit einem schönen Blick hinunter ins malerische Maintal, begann der Tag mit einem feierlichen Aussendungsgottesdienst, der von unseren beiden Priestern Christoph Rödig und Klaus Nentwich zelebriert wurde.

Bei idealem frühsommerlichen Pilgerwetter ging es dann zu Fuß weiter über Miltenberg Richtung Walldürn, wobei insbesondere der Aufstieg aus dem Maintal auf die Hochebene des sog. Bauland und Madonnenländchens durchaus sportlicher Natur war.

Von dort ging der Weg, immer wieder unterbrochen von gemeinsamen Andachten, Gebeten und Gesängen durch eine wunderschöne Landschaft mit weiten, im Wind wogenden Feldern und kleinen beschaulichen Ortschaften. Ein schönes Erlebnis war auch die Begegnung mit der Hanauer Pilgergruppe, die sich bereits zu noch früherer Stunde auf den Weg gemacht hatte.

Zusammen mit den Pilgern aus Hanau und einer großen Pilgergruppe aus Seligenstadt wurden die Wallfahrer schließlich am Stadtrand von Walldürn von einem Diakon und Messdienern/innen begrüßt, um begleitet mit Trompetenklang und Gesang in feierlicher Prozession in die Wallfahrtsbasilika einzuziehen.

Ein besonderer Höhepunkt war der anschließende Gottesdienst in der altehrwürdigen Kirche, der mit Chormusik und Posaunenorchester besonders beeindruckend war.

Nach dem Besuch des geöffneten Blut-altares und dem Pilgersegen wurde, wieder bereichert mit intensiven spirituellen Erlebnissen, die Heimreise in die jeweiligen Kirchorte angetreten.

Die Wallfahrt 2026 war nicht nur ein Zeichen gelebter Gemeinschaft, sondern auch ein kraftvoller Ausdruck von Glauben, Hoffnung und spiritueller Suche – ganz im Sinne des irischen Segensspruchs: „Mögest du unterwegs die Fußstapfen des Schutzengels an deiner Seite spüren“ wurde der Weg zur spirituellen Erfahrung und zum Zeugnis gelebten Glaubens.

Reiner Uftring

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